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Hans Apel (1905 - 1958) Er war Schüler der Uhrmacherschule Glashütte von Mai 1925 bis April 1926. Apel lernte unter Alfred Helwig und war laut seinen Aussagen der Erste Schüler, der sich an schwierigen Arbeiten beweisen durfte. Lehrer Helwig kannte seine Schüler sehr gut und wußte mit ziemlicher Sicherheit, daß der Erfolg nicht ausblieb er lobte Apels fliegendes Tourbillon in den höchsten Tönen und wies auch auf seinen hohen Geldwert hin "Man könnte es schlechthin als das vollkommene Tourbillon bezeichenen. die Vollendung der Platinen mit ihrem Neusilberschliff könne man nur mit dem Wort "Brillant" beschreiben." Diese Uhr mit der Sondernummer 9 befindet sich heute im Museum der Zeitmessung Beyer in Zürich.
Nach Abschluß seiner Ausbildung arbeitete Apel in Berlin und Luzern, machte 1938 seine Meisterprüfung und arbeitete ab 1939 in Hamburg bei Wempe im Chronometerbau. Anschließend war er an den Instituten für Uhrentechnik in Hamburg-Harburg (1940) und Dresden (1943) tätig. Ab 1946 war Apel Fachlehrer an der Uhrmacherschule in Hamburg.
Lit.: Klassik Uhren Heft 5/99; Kurt Herkner "Glashütte und seine Uhren" in Herkner-Verlags GmbH