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Unruh, der Gangregler, die Schwingmasse, das Herz der Kleinuhr. Die Unruh bildet das » Zeitnormal und

Unruh
besteht aus dem Unruhreif, der durch zwei, drei oder vier Schenkel mittels Nabe an der Unruhwelle sitzt. Der Reif ist massiv, aufgeschnitten, glatt oder - um das Trägheitsmoment zu vergrößern - mit Schrauben versehen, mono- oder bimetallisch. Die Unruhwelle hat Kehl- oder Trompetenzapfen gegen Bruchgefahr. Durch zusätzliche Einrichtungen entsteht die Kompensationsunruh. Heute werden im wesentlichen zwei Arten von Unruhen verwendet.

1. Die bimetallische Kompensationsunruh aus Stahl und Messing; sie kann den » Sekundärfehler aber nicht ausschalten.

2. Die » Integral-Unruh von » Guillaume; sie besteht aus einer Nickelstahl/Messing-Legierung (Anibal) und schaltet auch den Sekundärfehler aus.

3. und häufigste Art der Unruh, die in Taschenuhren vorkommt, besteht aus nur einem Metall, z.B. aus Beryllium-Bronze, und kann mit Schrauben zum Ausgleich der Massen versehen werden.